
Forschung
Produktdesign
UI/UX Design
Logo-Design
Digitalisierung des Museumserlebnisses

Zugänglichkeit, Kontinuität,
Wertschätzung
PocketArt entstand während des Lockdowns im Jahr 2020, in einem Kontext, in dem Ausstellungen und Sammlungen plötzlich für das Publikum unzugänglich waren. Diese Bedingung hat die Grenzen der damals verfügbaren digitalen Werkzeuge hervorgehoben, die oft als einfache Nachbildungen des physischen Besuchs oder als vorübergehende Lösungen gedacht waren.
Die Herausforderung bestand darin, eine digitale Plattform zu entwerfen, die ein strukturiertes und kontinuierliches Besuchserlebnis bietet, das für den Kulturbereich geeignet ist und sowohl aus der Ferne als auch innerhalb der Ausstellungsräume funktionieren kann, ohne technische Komplexität für das Publikum oder die Museumsbehörden einzuführen.
Der Ansatz
Wir haben eine integrierte digitale Plattform entworfen, die einfach zu konfigurieren und sofort zu nutzen ist, gedacht für den Einsatz sowohl aus der Ferne als auch in den Ausstellungsräumen.
PocketArt funktioniert als Web-App: Der Zugriff erfolgt über QR-Code, was alle technischen Barrieren für den Besucher beseitigt. Dieser Ansatz gewährleistet Kontinuität zwischen physischer und digitaler Erfahrung, wobei die Aufmerksamkeit auf den Werken und Inhalten bleibt.
Virtueller Rundgang
Der Besucher kann Ausstellungen und Sammlungen durch eine immersive digitale Tour erkunden, bereichert durch:
360°-Panoramen
Hochauflösende Bilder
Audio- und Videoinhalte
Kuratorische Texte
navigierbare Karten und Kataloge der Werke
Eine Möglichkeit, die Ausstellung vor dem physischen Besuch zu erkunden, nicht zugängliche Sammlungen vor Ort zugänglich zu machen und temporäre Ausstellungen über die Zeit zu bewahren.
Digitaler Leitfaden
Im Inneren des Museums verwandelt sich PocketArt in einen persönlichen digitalen Führer.
Die interaktive Karte leitet den Besucher durch die Räume, während informative Karten, Bilder und Audio die Beobachtung der echten Werke begleiten. Alles geschieht auf dem Smartphone des Besuchers, ohne Installationen oder spezielle Geräte.
UX/UI-Design & Produkteerfahrung
Die Erfahrung ist so gestaltet, dass sie Sofortigkeit und Kontinuität in jeder Phase der Interaktion gewährleistet: vom Scannen des QR-Codes bis zur Konsultation der Inhalte.
Das Design der Oberfläche ist essenziell und diskret, sodass Raum für die Werke und die kulturellen Erzählungen bleibt. Das Digitale tritt nicht in den Vordergrund, sondern begleitet den Besuch und vertieft ihn, ohne ihn zu ersetzen.


Ein System, das für Museen gedacht ist
Die Plattform ermöglicht es kulturellen Einrichtungen:
Werke und redaktionelle Inhalte hochzuladen und zu organisieren
Touren, Szenen und Routen zu strukturieren
Karten und interessante Punkte zu verwalten
komplette Erlebnisse selbstständig zu veröffentlichen
PocketArt integriert sich zudem mit bereits verwendeten Museumsystemen, wie Museum by coMwork und MuseumPlus, um Inhaltsduplikationen zu vermeiden und die Verwaltungsabläufe zu vereinfachen.
Das Ergebnis
PocketArt bietet Museen ein umfassendes Werkzeug zur Planung, Veröffentlichung und Erhaltung digitaler kultureller Erfahrungen.
Für das Publikum bedeutet dies, die Kunst vor, während und nach dem Besuch erleben zu können, mit einem Niveau an Zugänglichkeit und Tiefe, das über die Zeit erweitert ist.
Für die Institutionen eine flexible und nachhaltige Plattform, die in bedeutenden Kontexten wie dem Palazzo Reale und der Ausstellung über Karl Lagerfeld eingesetzt wird.
Ein Projekt, das zeigt, wie Technologie das kulturelle Erbe aufwerten kann, wobei die Erfahrung und der Kontext respektiert werden.
Hast du eine neu entstandene Idee, ein Projekt zum Verfeinern oder ein spezifisches Bedürfnis? Lass uns hier anfangen.









